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Im Gespräch mit Aleš Palán

Pavel Kučera

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Die Heimat zu verlassen ist ein Phänomen, das sich schon seit Jahrhunderten durch die tschechische Geschichte hindurchzieht. Es traf jedoch selten den Kern der ... více

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Autor: Pavel Kučera
Nakladatel: Karmelitánské nakladatelství
Rok vydání:2010
Popis zboží: kniha , vazba: vázaná , počet stran: 142 , hmotnost: 0,2500 kg , tloušťka: 0 cm
Objednací číslo:101248
EAN:9788071951377
ISBN:
Edice: Rozhovory
Témata:
Klíčová slova:
Die Heimat zu verlassen ist ein Phänomen, das sich schon seit Jahrhunderten durch die tschechische Geschichte hindurchzieht. Es traf jedoch selten den Kern der Gesellschaft derart wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Kein geringer Teil der tschechischen Emigranten stand vor den Toren des bayerischen Flüchtlingslagers in Zirndorf. Lagerkaplan Pavel Kučera gewährte ihnen seelische und finanzielle Hilfe, unterstützte sie unermüdlich mit Rat und Beistand. Dies ermöglichte ihm die Flüchtlinge kennenzulernen, wie sie wirklich waren. Kučera verschweigt dabei die Tatsache nicht, dass sich unter den Flüchtlingen nicht nur vom Regime verfolgte Menschen befanden, sondern auch kommunistische Agenten oder Personen mit mangelnder Reife, die durch die Emigration versuchten ihre persönlichen Probleme zu lösen. Er begegnete auch einer ganzen Reihe inspirierender Persönlichkeiten, wie Josef Beran, Bóža Modrý, Jára Kohout, Karel Kryl, Anastáz Opasek, Tomáš Špidlík u.a.//Msgr. Pavel Kučera wurde 1932 geboren. Nach seinem Abitur in Prag war er als Arbeiter tätig und studierte heimlich Theologie. Im Jahr 1962 empfing er von Leitmeritzer Bischof Štěpán Trochta die Diakonenweihe. Kurz danach verließ er die Tschechoslowakei und studierte ein Jahr in Rom. Am 22. August 1965 empfing er die Priesterweihe und wurde in die Diözese Augsburg eingegliedert. Seit 1966 betreute er im Zirndorfer Flüchtlingslager seine Landsleute. In den Jahren 1991–2006 war er als Delegierter des pastoralen Dienstes für die in Deutschland lebenden Tschechen tätig. Für sein Wirken im Exil und seine Hilfe für tschechische Flüchtlinge erhielt er im Jahr 2000 von Präsident V. Havel die Auszeichnung für Verdienste um den Staat.